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.... Sternritte auf der Mühlviertler Alm

ein besonderes Erlebnis in der Reitergruppe ....

 

Start ist ein schöner Reitpark auf der Mühlviertler Alm

 

1. Ziel ist Burg Prandegg, eine äußerst interessante Burganlage aus dem 13. Jh.

 

Eine Burg, direkt auf eine Felsspitze gebaut und mit vielen Gerüchen,

wie Jack, unser Bordercollie meint.

 

So etwas sieht man selten. Blick vom Turm.

 

Typische Landschaften auf der Mühlviertler Alm.

 

 

In Reih und Glied nebeneinander wird, nachdem alle Wasser hatten,

gerastet und gedöst.

 

Auf der Moser Alm geht's uns gut.

 

Vor dem Start zur Burg Ruttenstein im Hintergrund Mitte.

 

Wir haben keinen Stress!!!

 

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen!  Beim Pühringer!

 

Besonders einprägsam sind die Steinhäuser des Mühlviertels.

 

Die Landschaft ist geprägt von saftigem Grün und einem einzigartigen Reitwegenetz.

 

 

Die Pferde sind in geräumigen Boxen mit Weitblick untergebracht.

 

So sehen zufriedene Reiter nach "getaner Arbeit" am Abend den Tag enden.

 

 

 

 Der Reitpark auf der Mühlviertler Alm von oben.

 


....  Altmühltal - Fränkische Seenplatte - Wemding - Altmühltal ....

 

Start bei Schloss Inching Nähe Eichstätt

 

Zu Fuß ist es manchmal genau so schön

 

 

Da braucht man einfach was zu saufen bei dem schönen Wetter.

 

Am Tannhäuser Rundweg, vorbei am Überrest eines Limes Turms. 

 

Fast grenzenlose Freiheit für Mensch und Tier. 

Ob ich da auch was krieg??? ... aber natürlich!!!!!! 

Bei den Oberhausers in Wassertrüdingen ist man gut aufgehoben. 

Was so ein Hut alles hergibt. 

Das kommt uns vom Klettern her bekannt vor! Heute sind wir aber mit den Pferden unterwegs. 

Einfach schön, diese Landschaft im Wellheimer Trockental. 

 Am Kastell Vetoniana bei Pfünz im Altmühltal.

Kurz vor unserem Ziel bei Inching.

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    _____Special Horseback Rides________

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Die nachfolgenden Ritte zeigen, dass man auch allein mit 2 Pferden gut unterwegs sein kann.

Solo unterwegs zu sein, erhöht natürlich die Problematik bei einem Unfall dramatisch.

Insofern ist jedoch vom Nachmachen eher abzuraten!!!

Bildergalerie

mit Kurzbeschreibungen zu den Unternehmungen

2006

Allein mit 2 Pferden

.... Dingolfing - Bayerischer Wald - Mühlviertler Alm und nach Deutschland zurück ....

Ziel war, von Dingolfing über den Bayerischen Wald

-Böhmerwald

-Waldviertel-

zur Mühlviertler Alm

  ca. 380 km zu reiten.

Da wir, d. h. meine 2 Mädels Brainy, eine 8 jährige schwarze Mixstute und

Sovesta, eine 6-jährige VA-Stute so stark unterwegs waren,

entschloß ich mich,

weiter auf einem anderen Weg über Aign/Schlägl

wieder zurück nach Deutschland zu reiten.

 Endpunkt war dann der Joslhof bei Friedrichsruh (Nähe Wegscheid)

  nach insgesamt ca. 550 km .

Bild von sämtlichen Planungsunterlagen für diesen Ritt.

2007

.... Dingolfing  - Kobernausserwald - Hausruck - Innviertel - Mühlviertler Alm ....

Allein mit 2 Pferden  Diesmal aber über eine andere, noch weitere Strecke, die von

Dingolfing-nach Simbach/Inn Braunau führte, dann über den Kobernausser Wald weiter zum

Hausruck,

der vom Orkan "Kyrill"

am 18./19.1.2007 stark in Mitleidenschaft gezogen war und mir

und den Pferden einiges abverlangte.

Nach der Hausruckdurchquerung ritt ich weiter über das Innviertel

bis zur Donau. Dort überquerten wir drei,

dabei waren wieder Brainy und Sovesta, mit der Fähre bei Ottensheim,

nördlich von Linz, mit Autos und Radfahrern die Donau.

Weiter führte mein Ritt ins Sterngartl,

über das Mühlviertler Kernland

und schließlich wieder zur Mühlviertler Alm.  

Meine Frau und Freunde

kamen per Auto und Hänger nach und wir ritten dort

noch 1 Woche zusammen bis ins Waldviertel, Bärnkopf  und Yspertal .

"zu zweit schmeckt es nochmal so gut

Insgesamt ca. 750 km.

 2008 wieder ein Höhepunkt.

.... Ottending(Lkr. Dingofling) - Mühldorf - Traunstein - Esterberg Alm -

Reit im Winkel - Filzenpass - Tauernpass (ital. Grenze) ...

 Allein mit 2 Pferden VA Stuten  "Diar el Rashami" und "Sovesta"

 Ritt über die Alpen von Dingolfing bis zum Monte Boldo in Venetien.

Ich wollte nicht den einfachen Weg, sondern den Weg über die Alpen, nicht in den Tälern,

sondern jeweils die anspruchvollen Übergänge überwinden.

Hier muß ich dazu sagen, daß ich als DAV Hochtourenführer schon über die nötige

alpine Erfahrung durch anspruchsvolle Kletter- und Eistouren mitbringe.

Eine Alpenüberquerung allein mit 2 Pferden zu versuchen, war natürlich noch einmal eine andere

Dimension.

Start Ottending

- Haindlfing

- Blindenhaslbach

- Neukirchen

- Siegsdorf - über Esterberg-Alm (1265 m)

  - Reit i. Winkel

- Brixen i. Tale - Filzenscharte 1653 m  

 Blick zum Tauernpaß - da liegt Schnee noch massig

nach Wald bei Neukirchen am Großvenediger

- Krimmler -Wasserfälle

Windbachalm 1883 m  weiter bis ca. 2600 m

knapp unterhalb des Tauern Paßübergangs(Italienische Grenze)

Leider waren die Schneeverhältnisse ganz oben schon für Moutainbiker zu Fuß

ein großes Problem.

Für Pferde war es schier unmöglich, die langen steilen Passagen zu überwinden.

Nachdem Diar el Rashami beim 3. Schneefeld eine 5-6 Meter lange Rutschpartie hinter sich

hatte, ging ich kein weiteres Risiko mehr ein und drehte, zumal sich das Wetter zusehens

verschlechterte, es scheinte und regnete, um.

 

Ein 2. Versuch in diesem Jahr war aufgrund der extrem schwierigen Verhältnisse nicht sinnvoll.

Fortsetzung 2012 Transalp mit Pferden

 2012 allein mit 2 Pferden         Transalp    oder Alpenüberquerung

 Krimml - Windbachalm - Krimmler Tauernpass 2634m - St.  Jakob/Arntal - Gais -

St. Lorenzen - Campill - Col di Zuel 1728 - Petratsches - Passo Val Parola 2192 - Castel Andraz - 

Rucova - Camprile - Lago di Alleghe - Cencenighe - Canale d'Agordo 

Start am Parkplatz bei Krimml....... letzte Vorbereitungen für Pferd und Reiter.

Heute Packpferd Rashami -- Reitpferd Sovesta

Diesmal sind beide Pferde mit Kunststoffbeschlägen von "Marathons" beschlagen.

 

Da man über die Krimmler Wasserfälle nicht direkt  aufsteigen darf, gehen wir den

Zubringerweg, den auch die vielen Mountainbiker benutzen

Nach dem 330 m langen unbeleuchteten Tunnel, Gott sei Dank ohne Gegenverkehr, ist es gut

mit den Pferden wieder im Tageslicht zu stehen. 

Grandios, die Bergkulisse im Krimmler Achental, das mit ca. 16 Kilometer ganz schön

lang ist, wenn man zu Fuß unterwegs ist. 

Wunderbar gelegen, die Windbachalm 1883 m, unserer "Übernachtungsstation".

Schon 2011, als ich Josch, den Almer, mit dem Mountainbike hier oben besuchte,

vereinbarte ich die Übernachtung mit den Pferden für 2012. 

Smalltalk mit Senner Josch, der seit 70 Jahren jeden Sommer auf der Alm ist.

 Er hat erst im Februar ein "neues Knie" bekommen und ist deshalb auf Krücken angewiesen.

Start am frühen Morgen des nächsten Tages.  

Nach dem alltäglichen Check aller wichtigen Punkte marschierten wir los.

 Geht ganz schön steil nach oben.  

 

Auch von mir wird gute Kondition verlangt, denn die Pferde

gehen Ihr Tempo...... so werden alle Lungen wirklich gut "durchlüftet".

Vollblutararber sind halt nicht die langsamsten Pferde.

Noch nicht ganz oben ... beim Zollhäusl.

In knapp 2 Stunden sind wir am Krimmler Tauernpass (2634m) und die Sonne lacht vom Himmel.

Grenzübergang Österreich / Italien

2008, vor 4 Jahren, sah das leider ganz anders aus, wo der Übergang wegen des letzten steilen

Schneefeldes zum Pass  mit den Pferden nicht möglich war und ich  umkehren musste. 

 Ein Traum, der Blick auf Gletscher und steile Wände am Ende des Ahrntals.

Im Hintergrund Dreiherrenspitz (3499m) und Rötspitze (3495m) 

Nachdem wir die Kühe einige Serpentinen vor uns hergetrieben hatten, stehen Sie nun da und

beäugen uns von oben.

Wie man weiß, sind die Italiener recht flotte Autofahrer und nützen jede Gelegenheit

zum Überholen. Da braucht man schon Pferde, die einiges aushalten. 

Tunnels sind da eine gute Übung. (Bitte nicht nachmachen, war nur ein Joke!!!) 

Zu unserer eigenen Sicherheit suchte ich, wenn möglich, Umgehungen abseits der stark frequentieren Straßen.

Diese Möglichkeit der Fortbewegung war mir und den Pferden doch wesentlich sympatischer. 

Unser Nachtquartier in St. Peter ( 1345m) bei Oswald, dem Kutschenfahrer.

Meine Reitstrecke führte durch's ganze Ahrntal über  Sand in Taufers, Gais, St. Lorenzen, Longega möglichst Wanderwegen und Forststraßen folgend, nach Campill (1396m).Jede Nacht Regen und zwar ordentlich, aber am Tag schien wieder die Sonne und die Temperaturen kletterten auf bis auf 37°Celsius.im Schatten. 

 

Hier auf der Sitting Bull Ranch in Campill  (1396m) , wo die Touris 1 Stunde Ausritt buchten,

um auf gelangweilten Rössern die immer gleiche Runde zu drehen. 

Der Passo di Zuel (1728m) lud am nächsten Tag zu einer kleinen Fresspause ein.

Schönstes Wetter belohnte den Aufstieg und ein gigantischer Blick auf die Puez- und Geissler Gruppe 

Nach dem Abstieg nach Pedratsches (1416m) machte ich kurz Halt vor dem Badia Pub,

am Fuße der Kreuzkofelgruppe.

Da wir, die Pferde und ich, noch einen weiten Weg vor uns hatten, ging es flott weiter 

über Kassian, der Eisenofen Alm hinauf zum Valparola Pass (2192m) 

Fresspausen für die Pferde waren äußerst wichtig, zumal in Italien kaum Kraftfutter zu bekommen war.

Aber wie man sieht; haben die Pferde kaum an Gewicht verloren, sondern alles in Muskeln umgewandelt und

freuen sich jeden Tag auf ein neues Ziel mit mir.

Hier im Hintergrund der Val Parola Pass, mit dem Lago di Valparola, den wir hinter uns ließen,

um über mooriges, sumpfiges und steiniges Geläuf in Richtung Castello Andraz abzusteigen. 

Mehr als ein Pfad war es nicht. 

Mit 2 Pferden hinter sich und hintereinander manchmal ganz schön eng,

steil, aber landschaftlich sehr schön und interessant.

Reiten war hier nicht immer angesagt, aber laufen schadet ja bekanntlich auch nicht.

 

Castello Andraz oder Schloß Buchenstein, eine alte, ehrwürdige Festung, wurde 1027 zur

Sicherung der "Eisenstrasse" erbaut.
  

Alle Mühen und die heissen Tage entschädigte der Anblick des Civettamassivs (3220m) mit seiner Nordwestwand.  Mit über 1000m Höhe und ca. 6 km Länge ist sie eine impossante Erscheinung.
Die Höhen des Val Cordevole waren erreicht. 

                                                     Ohne Kommentar oder doch?

Meine treuen Reebok Sportschuhe hielten den Strapazen nicht mehr stand und zeigten

1. Ermüdungserscheinungen, die in Bälde die totale Auflösung in die Einzelteile zur Folge hatten. 

Biwak bei dem Weiler Rucova auf schräger Wiese. (1.Nacht ohne Regen)

Mein Biwaksack hätte mich da nur notdürftig geschützt. Taunass ist es trotzdem ab 4 Uhr geworden.Kontrollbild aus dem Schlafsack um 3 Uhr morgens, ob beide Pferde im provisorischen 1-Litzen-Paddock ohne Strom, noch da sind.
 

 

Am Morgen die totale Überraschung - Frühstück von der Wiesenbesitzerin direkt zum Biwakplatz.

Kaffee und Apfeldatschi vom FeinstenWenn das nicht Gastfreundschaft ist, zumal ich ja ohne Anmeldung

um einen Platz für die Pferde auf der Wiese erst tags zuvor nach 17 Uhr anfragte.  

Nach einigen Kilometern auf dem weiteren Weg von Rucova nach Caprile kam das endgültige AUS 
für meine Reeboks.
Aber kein Problem, denn ich hatte noch meine Wander/Reitschuhe, die ich schon während des ganzen Ritts Ihre guten Dienste taten.

 

Nach Überquerung der Brücke bei Saviner folgte der Weg dem Fluss Cordevole zum Lago di Alleghe. 

Das "Netz" bei Rashami hatte sich bestens bewährt, da sie normalerweise relativ schnell Sonnenbrand auf der Blässe bekommt. Trotz der tagelangen intensiven Sonneneinstrahlung war das diesmal kein Problem. 

Hier ein Blick zur Stadt Alleghe am Lago di Alleghe. 

Weiter entlang am Cordevole nach Cencenighe. 

Leider ist der Ausblick hier im Tal nicht mehr so interessant wie auf den Höhen in den vergangenen Tagen.

 

Nachdem wir uns in Cencenighe wieder orientierten, stiegen wir auf nach Canale d'Agordo, Richtung         Pelegrino Pass, eine sehr schöne, interessante Wegstrecke abseits der geteerten Passstraße dem Endpunkt unserer kleinen Reitreise. 

Der Abstieg zu unserem Nachtquartier in Celat bei Flavio erforderte nochmals 2 Kilometer Strassenverkehr pur.

 Die ganze Familie mit Oma und Opa, der sehr gut englisch sprach, sodass die Verständigung kein Problem war.

Ein schönes Platzerl in der Sonne "Oma und Opa", Mary und Jack, der Bordercollie, unser Reitbegleithund.


Am Ende gab es für die Pferde wieder eine Box, gutes Heu und Kraftfutter satt und sowohl ich, als auch die Pferde genossen den Tag zum Relaxen.  

Kurz vor dem Start nach Hause.

 

Da ich ja kein Begleitfahrzeug hatte, kam meine Frau mit dem Hänger von Deutschland nach Italien und holte uns dort ab.  

Ich möchte mich noch einmal bei allen Leuten bedanken, die uns ein Nachtquartier zur Verfügung gestellt haben, denn ohne diese Unterstützung wäre das alles nicht möglich gewesen - zumal man einen solchen Ritt nicht in allen Einzelheiten, sowohl von der Strecke, als auch von den Quartieren her, planen kann.

Motto: Reitreisen sind immer interessant, vor allem, wenn jeder Meter Neuland ist.

 

Danke, dass Ihr solange durchgehalten habt!!

Fortsetzung folgt!

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